Jahr
 
   
Zeittafel von Möglingen 1900 bis 1949
 
1900   Möglingen hat 1.100 Einwohner
1900   Württemberg hat 2.165.775 Einwohner
1900 Bau Die Straße von Möglingen nach Stammheim "wird neu gemacht"
1901 Bau in der Lammgasse (Hindenburgstraße) vor dem Haus Friedrich Blank (heute etwa Friseur Burgard) baute die Gemeinde eine öffentliche Bodenwaage und Viehwaage. Sie wurde 196 ?? abgerissen. Friedrich Blank war dann der "Waag-Blank"
1.4.1902   Württemberg übernimmt die preußischen Briefmarken, nur Bayern hat noch eigene Marken
1904 V Gründung des Jungfrauenvereins, später ev. Mädchenwerk – heute im CVJM
1904   in der Möglinger Mühle wird nicht mehr gemahlen (der Müller Jakob Ladner verunglückte 1895 tödlich und sein Bruder Gottlieb starb 1904 nach einem Unfall)
1904   die Brunnenstraße wird neu angelegt. Das ganze Gebiet ist sumpfig und muss aufgefüllt werden. Hier verlief der Hanfbach.
21.05.1904 Brand Brand einer Scheuer des Friedrich Schober in der Kirchgartenstraße (Blitzschlag)
22.8.1904   Hagelschlag vernichtet die Hälfte des Weinertrags. Trotzdem konnten noch 63.000 Liter Wein erzeugt werden. 183 Weingärtner bewirtschafteten 33 Hektar Weinberge.
1905 V Gründung des Turnvereins Möglingen 05 e.V.
1906 Bau Wasserversorgung in Möglingen: Bau der Wasserpumpstation an der Rosenstraße.  Gleichzeitig wurde auch die "Wette" zugedeckt und das dortige Brunnenhäuschen beseitigt. Am 23. Juni 1906 lief das Wasser erstmals vom Hochbehälter durch Rohre nach Möglingen in die Häuser. Bis dahin hat es im Ort 23 Brunnen gegeben. [ mehr dazu ] 
01.10.1906   Im Kaiserreich werden einheitliche Kfz-Kennzeichen mit schwarzer Schrift auf weißem Grund eingeführt - in Möglingen wurde damals aber noch kein Kfz zugelassen.
07.1906   Verfassungsreform in Württemberg, u.a. wird das lebenslange Amt des Ortsvorstehers (Schultheiß) in ein befristetes umgewandelt
1908 V Gründung des CVJM Möglingen als Jünglingsverein
1908   Kindergarten in eigenem Gebäude Nr. 83 (früher Bäckerei Röthle, heute Hindenburgstr. 28)
02.1909   Fund von Alamannengräbern beim Bau des Hauses Spillmann (Bahnhofstr. 38 / Ecke Gartenstr.) [mehr]
1909 V Gründung des Posaunenchores des CVJM
1910 Bau Bau einer Turnhalle (Turnhallenweg) -

[mehr zur Geschichte vonTurnhalle, Gemeindehalle und Bürgerhaus]

1910   Möglingen hat 1.160 Einwohner
1910   Württemberg hat 2.435.600 Einwohner
04.02.1911   zum erstenmal brannten in Möglingen elektrische Straßenlampen
1912/13 u 1913/14   Flurbereinigung in Möglingen in den Wintermonaten wurde das heute bestehende Feldwegnetz angelegt. Die direkte Straße Stammheim - Markgröningen (3 Stundensteine heute noch vohanden) wurde beseitigt.
29.12.1912 Bau Einweihung des Vereinshauses (heute an der Bachstraße)
1913/14 Bau Neubau Haus Oberacker an der Ludwigsburger Str. neben dem See
1914   in Möglingen standen 195 Gebäude
1915-16   die von Krankheiten und Mißernten geschwächten Weinberge werden gerodet. 1918 gab es nur noch 2,3 Hektar Wengert.
04.12.1916 Bau Eröffnung der Bahnlinie Ludwigsburg - Markgröningen   – ab 1926 fuhren 6 Zugpaare täglich
Dez 1916   Im Dezember 1916 hatte die Gemeinde Möglingen zum Proviantamt Ludwigsburg insgesamt 400 Zentner Heu abzuliefern. Da das Proviantamt nur zwischen 4 und 4,50 Mark pro Zentner zahlte und damit eine Mark unter dem Marktpreis blieb, hatte eine Aufforderung der Gemeinde zur Heuablieferung keinen Erfolg. Erst als die Gemeinde bereit war, die Differenz aus der Gemeindekasse zu ersetzen und ein Verkaufsverbot für Heu erließ, konnte die Heulieferung mit Mühe zusammengebracht werden.
01.07.1917   Brand einer Doppelscheuer (Karl Reichert und Christian Florus) Rosenstr. (2003 noch Rosenstr. 34/1), danach wurde ca. 1923 hier Geb. 34/1 aufgebaut und auf dem anderen Platz ein Schuppen.
1918   die kleine Glocke der Kirche musste zu Kriegszwecken abgenommen werden. Sie wurde jedoch nicht eingeschmolzen und konnte nach Kriegsende wieder aufgehängt werden. Die Glocke von 1715 wurde eingeschmolzen.
1918   Lage in Möglingen 1918. [mehr]
11.11.1918   Waffenstillstand, 42 Möglinger verloren durch den Krieg ihr Leben, viele werden verwundet.
29.11.1918   Ende des Königreiches Württemberg -König Wilhelm II. verzichtet auf Krone und ist nur noch Herzog von Württemberg
19.01.1919   bei der Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung durften zum erstenmal auch Frauen wählen und gewählt werden.
1919   die Glocke von 1698 zersprang. Sie wurde zunächst geschweißt und bis 1924 noch benutzt, bis sie 1942 eingeschmolzen wurde.
1920   Das Schafhaus in der Stammheimer Str. wurde von der Gemeinde an Karl Reichert verkauft, der es zu einer Scheune umbaute
2./3.11.1920 Bau Brand von 3 zusammengebauten Scheunen (Karl Knoll, Friedrich Pflugfelder, Adolf Spillmann)
1921 Bau wurde der Ammertalweg ausgebaut (befestigt)
1921   ab sofort wurden in der Kirche keine Kirchensitzplätze mehr verkauft, jeder durfte sich hinsetzen, wo er/sie wollte
1922   Fund von Alamannengräbern beim Bau des Hauses Rothacker (Bahnhofstr. 36 )  [mehr]
1922 Bau Fertigstellung der Schuhfabrik Kleinheinz
05.02.1922 V Gründung des Musikvereins -      Auflösung am 25.11.2010
1922 V Gründung eines Krankenpflegevereins
1922 Bau Gotthilf Hahn baut eine Scheune in der Hanfbachstraße
1922   lediglich 2 katholische Personen wohnten in Möglingen
10.1922   der neue Hauptbahnhof von Stuttgart wird eingeweiht
1923 Bau Neubau Rosenstr. 34/1   (Christian Florus) auf den Grundmauern des westlichen Teils einer 1917 abgebrannten Scheune und auf einem gemeinschaftlichen Keller.
24.02.1924 Brand Brand des Wohnhauses Regine Walter in der Jägergasse (Stammheimer Str.)
1924 Bau Neubau: Wohnhaus für den Schultheiß und Lehrer: heute Friedrichstr. 2
1924   Einführung der Kirchensteuer, nachdem am 01. April die Trennung von Kirche und Staat offiziell vollzogen worden war.
1925   erste Erlaubnis zum Betrieb einer Rundfunkempfangsanlage (Lehrer Streich im Lehrerwohnhaus Asperger Str. )
24.05.1925   neue große Glocke aufgehängt - Ersatz für die Glocke von 1715, die 1917 eingeschmolzen worden war - diese Glocke wurde dann aber schon 1942 wieder eingeschmolzen.
25.07.1925   Beginn der Flurumlegung II Möglingens, es werden mehr Feldwege angelegt. Der Oberackersee wird erstmals in einer Karte verzeichnet
16.06.1926   Volkszählung: 1.310 Einwohner, davon 1293 evangelisch,
  7 katholisch und 10 andere/ohne,   0 jüdische Konfession
1926   wurde ein dritter Hydrantenwagen mit 100 m Schlauch für die Feuerwehr beschafft
1926   Fzg-Bestand in Möglingen: 14 Motorräder, 2 PKW, 2 LKW, 210 Fahrräder
1926 Bau Bau des Aussiedlerhofes Brosi an der Straße nach Stammheim
02.1926 V Gründung des Obst- und Gartenbauvereins
1927   Die Pankratiuskirche wird unter Denkmalschutz gestellt
01.04.1927 V Gründung der „Freiwilligen Feuerwehr Möglingen“ - vorher gab es eine Pflichtfeuerwehr
1927 Bau erfolgte eine „Bewalzung“ der Straße nach Stammheim. Sie hatte keinen festen Untergrund und war nur 3,5 bis 4 m breit. Weil sich beladene Pferde- und Rindviehfuhrwerke nur schwer ausweichen konnten, beantragte der Gemeinderat die Sperre für LKW. Dies wurde abgelehnt
1927

 

  Erlaubnis für die erste Tankstelle in Möglingen in der Schwieberdinger Str. / Wagnerstr. (Haus Nr. 32) für den Kolonialwarenhändler Karl Forstner wurde die Tankstelle mit 1000 l Tank eröffnet
1928 Bau Bau Wohn- und Geschäftshaus Hindenburgstr./Krämergasse (heute Reinigung) durch den Konsum- und Sparverein
1928   wurde eine elektrische Beleuchtung in der Kirche eingerichtet
1928   im Kirchturm wurde für 4000 Mark ein neues Uhrwerk eingebaut
1928/29   wird zum erstenmal das neue Jahr durch Kirchenglocken eingeläutet
ab 1928   gibt es Landratsämter und Landräte - sie lösen die Oberämter und Oberamtmänner ab.
1929 Bau Bau einer Hochspannungsleitung mit großen Stahlgittermasten und 220 000 Volt Spannung von den Alpen bis ins Rheinland. Möglinger Bauern transportierten Teile mit ihren Wagen vom Bahnhof zu den Baustellen.
1929 Bau die Hauptdurchgangsstraße wurde geteert
04.1929   erschien die erste Probenummer der „Heimatglocken“ (nicht nur kirchliches Mitteilungsblatt des Pfarrers Rentschler)
1930 Bau Bau des Wohnhauses Kleinheinz nördlich der Fabrik
1930 Bau Wohnhaus Ernst Bareither „in den Schafgärten“ heute Brunnenstr. 26
26.04.1930 Bau Brand der Scheune Friedrich Lillich in der Ludwigsburger Str. (Hindenburgstr.) – sie war erst vor ca. 30 Jahren erbaut worden.
01.12.1930   der „Schultheiß“ wird zum „Bürgermeister“ umbenannt
1931   Anschluss an das Telefonnetz
07.1931   Das Rathaus wird an die Wasserversorgung angeschlossen
08.1932   Fund von 15 Alamannengräbern an der Bahnhofstraße [mehr]
10./11.11.1932 Bau Brand der Doppelscheune des Anwesens Pfuderer (gegenüber Rathaus)
1932 Bau Bauernhof Gotthilf Hahn in der Hanfbachstraße erbaut
1933 Bau Neubau und Vergrößerung Schuhfabrik Kleinheinz
1933 Bau Neubau eines Wohn- und Werkstattgebäudes mit einer weiteren Tankstelle durch Willi Birkicht an der Ludwigsburger Str.
1933   Begradigung des Leudelsbachs (Notstandsarbeiten)
Mai/Juni 1933   Volkszählung: Möglingen hat 1.358 Einwohner44 mehr als 1925
1934   in das Lehrerwohnhaus wurde ein Bad eingebaut
seit 19.03.1934   gibt es die Hindenburgstraße - vorher hieß sie Lammgasse (nach der Gaststätte Lamm) oder Hauptstraße
1934 Bau Abbruch des Maulbrunnens und Bau einer Milchsammelstelle (Beginn Juni) an dem Ort
1933/34 Bau Ausbesserung der Straße nach Asperg durch Arbeitslose (Notstandsarbeiten)
ab März 1934   Entwässerung der Wiesen im Ammertal, Hanfbach, Sonnenbrunnen, Seiten- und Benzbach (Benzach) durch Arbeitslose (Notstandsarbeiten)
1934   Einbau einer "Rundfunkanlage" in der Schule
1934 Bau Neubau Bahnhofstr 24.: Mechaniker Adolf Ditting,
            Wiesenweg 10
: Paul Pflugfelder
01.05.1934   die Lammgasse wird zur Hindenburgstr. und die Bahnhofstr. zur Adolf-Hitler-Str. umbenannt.
1934 Bau Lagerhaus der Spar- und Darlehnskasse am Bahnhof
Juni 1934 Bau Vergrößerung Schuhfabrik Kleinheinz um 30 m langen Arbeitssaal
1935   Namensänderung Darlehnskassenverein in Spar- und Darlehnskasse Möglingen
30.05.1935   Brand der Scheune Fritz Motz in der Kirchgartenstr. (Blitzschlag)
07-1937   Der Jahrgang 1914 wurde zum Militärdienst "ausgehoben" = gemustert - der Möglinger Rekrutenwagen wurde in Ludwigsburg als einer der schönsten anerkannt.
4./5.08.1935 Bau Brand der Doppelscheune Hermann Seybold, Alfred Reichert hinter dem Lamm (Brandstiftung betrunkener Knecht) – hier wurde auch die Motorspritze der Ludwigsburger Feuerwehr eingesetzt
Ende 1935 Bau Beginn der Bauarbeiten an der Reichsautobahn
1936   Umbau der Gaststätte Rose durch Karl Velm
1936 Bau Abbruch der alten baufälligen Kelter im Leudelsbachtal (sie stand etwa dort, wo sich heute der Grillplatz des CVJM befindet)
1936 Bau Wiederaufbau der im August 1935 abgebrannten Scheuer des Alfred Reichert hinter dem Lamm
1936 Bau Hermann Seybold hat mit dem Neubau seines Hofes an der Schwieberdinger Str. begonnen
1936 Bau Paul Motz baut in der Schwieberdinger Str. hinter seinem Wohnhaus eine Wäscherei
1936 Bau Albert Pflugfelder baut im Zwerwegle eine Feldscheuer
1936 Bau Reichertsgasse (Münchinger Straße) wird der Bach verdohlt. Deshalb kann die Straße verbreitert, mit Randstein und Kandel versehen und neue eingeschottert und gewalzt werden. Die Rosenstraße wird sogar geteert
1938 Bau weitere Tankstelle an der Ludwigsburger Str. durch die Witwe des Willi Birkicht errichtet
05.11.1938 Bau Eröffnung der Reichsautobahn bis Ludwigsburg-Nord         Autobahnkarte
1938   Kreisreform in Württemberg: statt 62 „nur“ noch 37 Kreise
Winter 1938   Maul- und Klauenseuche in Möglingen
19./20.12.1938   Brand in der Schuhfabrik Kleinheinz
1938 Bau Neubau landw. Hof Robert Moz an der Schwieberdinger Str. / Bachstr.
1939  
landwirtschaftliche Betriebe: 22 Erbhöfe,   46 Betriebe bis 3 ha Fläche,
29 Höfe zw. 3-5 ha,
77 Höfe zw. 5-10 ha,
13 Höfe zw. 10-20 ha Fläche
1939 Bau Kauf und Aufbau einer Viehwaage in der heutigen Hindenburgstr. (etwa bei Friseur Burgard)
08.1939   Beim Aussiedlerhof Brosi wurde eine Flak-Batterie stationiert
1939   Möglingen hat 1.469 Einwohner
1939   eine neue 3. Lehrerstelle wird besetzt, das 8. Volksschuljahr wird eingeführt.
1940   Fzg-Bestand in Möglingen: 35 Motorräder, 52 Mopeds, 6 PKW, 2 LKW, 80 Fahrräder
1941   in diesem Jahr gibt es keine Konfirmation, weil die Kinder nach der Schulzeit konfirmiert werden sollen, aber das 8. Schuljahr eingeführt worden ist und der Schuljahrbeginn von Frühjahr auf Herbst verlegt worden ist.
In der Schule wird die Sütterlinschrift durch die "deutsche Normalschrift" abgelöst
ab 10.2.1941   Renovierung der Kirche, Einbau einer Dampfheizung, neue Fußbodenplatten, Entfernung alter Kirchenbänke und Gitter. Kosten: 24.000 RMark
24.04.1941   erscheinen die letzten Möglinger Heimatglocken (kirchliches Mitteilungsblatt) - angeblich wegen "Papiermangel"
02.1942   die große und die mittlere Glocke wurden abgenommen und eingeschmolzen – sie wurden durch Eisenbahnschienen ersetzt
01.01.1944   Einführung Postleitzahlen (für Württemberg: 14, ab 1947 für Nordwürttemberg 14a), die bis 22.03.1962 gültig waren
1940-1944 ? Bau An der Stammheimer Str. nach den letzten Häusern wird rechts in den Hang ein „Bunker“ gegraben. Männer gruben und Frauen und Kinder trugen die Erde aus den langen Gängen. Die Gänge sollen recht lang ?? gewesen ein.
13.03.1945   Fliegerangriff auf den Zug zwischen Möglingen und Markgröningen mit 24 Toten und 40 Verletzten (2 Tote aus Möglingen: Wilhelmina Alber, *20.5.1881 und Lina Glatzle *14.11.1905)
20.04.1945   Besetzung Möglingens durch französische Truppen
1945   die Freiwillige Feuerwehr wurde aufgelöst.
09.1945 Bau Wiederaufbau der gesprengten Autobahnbrücke
12.1945   Möglingen hat 1.562 Einwohner
Jan. 1946 Brand Scheunenbrand bei Wilhelm Pflugfelder, Hanfbachstraße
02.1946 Bau Abbruch des Backhauses, weil es einsturzgefährdet war. Es war 1835/36 aus dem ehemaligen Waschhaus umgebaut worden. Das Backhaus war seit 10 Jahren nicht mehr benutzt worden.
27.01.1946   erste Wahl von Gemeinderäten nach dem Krieg
15.05.1946   Der Gemeinderat wählt Otto Hönig zum Bürgermeister, Hönig bleibt in diesem Amt bis 1975
09.1946   Dr. Michael Nagy eröffnet in der Friedrichstraße 2 die erste Möglinger Arztpraxis, zuvor kam Dr. Reimold aus Asperg nach Möglingen
09.05.1947   wurde die Freiwillige Feuerwehr wieder neu gegründet.
Juli 1947   Müllabfuhr: alle 2 Wochen wird an Samstagen Müll eingesammelt und abgefahren. Dies geschah mit offenen Lastwagen, mit den Abfällen wurden anfangs im "Wengert" Hohlwege aufgefüllt. Alles brennbare wurde angezündet - stinkende Rauchschwaden waren die Folge.
16.05.1946 Bau Grundsteinlegung der Eben-Ezer-Kapelle (Methodistenkapelle) in der Bahnhofstraße. Das ehemalige Kantinengebäude der Flak-Stellung zwischen Möglingen und Stammheim wurde hier wieder aufgebaut.
1948 V Gründung des Landfrauenvereins Möglingen
1948  

es wurden 3 neue Glocken gegossen und gekauft und eine alte Glocke von 1760 von Neckargartach gekauft. die kleine Glocke von 1698 wird (ab 1971) als Taufglöcklein benutzt.

Am 12.September werden die neuen Glocken feierlich geweiht

1.1.1949   erste Nachkriegsausgabe der Möglinger Heimatglocken
1949 Bau Bau eines neuen Wasserhochbehälters ( Kirchhöhe  )
1949   Die Spar- und Darlehnskasse Möglingen bezieht neu hergerichtete Räume in der Münchinger Str. 16, Alfred VOLZ ist schon Geschäftsführer.
1950   Einführung der straßenweisen Hausnummerierung anstatt der durchgehenden Hausnummerierung. Dabei wurden auch Straßen umbenannt. (nicht mehr: oben im Gässle, im Gässle, mitten im Dorf, bei der Wette, in den Kirchgärten, Hauptstraße)
1949/50   Umbau der alten Turnhalle am Turnhallenweg zu einem Wohnhaus
1949/50 Bau Bau der Gemeindehalle an der Brunnenstraße (Einweihung 12.02.1950, Richtfest am 15.10.1949, Baubeginn Juli 1949)
09.1950   Möglingen hat 1.992 Einwohner
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