Jede Woche fragen wir in den Möglinger Nachrichten nach einem alten schwäbischen Wort und bringen in der nächsten Woche die Auflösung. Alle blauen Begriffe sind vertont und können angehört werden.

      [grundsätzliches]   [schwäbische Sprüche] 

hier ist eine schöne und umfassende Beschreibung unseres schwäbischen Landes

!!!! hier gibt es viele schwäbische Gedichte und Geschichten  !!!!
Unsere Vorfahren haben seit Jahrhunderten schwäbisch geschwätzt und z. T. auch geschrieben. Schwäbisch gehört zu unserer Vergangenheit, es ist ein Kulturgut, das erhalten werden muss. Natürlich hat sich auch der Dialekt in den letzten 100 Jahren stark verändert. Die Aussprache war wesentlich akzentuierter, mit vielen Begriffen aus der Landwirtschaft könnte man heute nichts mehr anfangen. Die Sprache verändert sich laufend mit der gesamten Umwelt und Umgebung.  Seit dem 14.11.2002 haben wir nun über 850 alte schwäbische Wörter in den Möglinger Nachrichten veröffentlicht.  Mit den Breschtleng, also Erdbeeren fing alles an. Es gibt noch aber noch mehr!
lfd Nr. Begriff Erläuterung
886 oi gotzichs Oi des geit's nägschte Woch
885 dr Hägger Wenn jemand dr Hägger hat, hat er Schluckauf
884 henta drai

anstelle hinterher sagte ein alter Schwôb: henta drai

883 Schraga ein Schraga ist ein massiver Tisch, insbesondere wurde so der Tisch beim Metzger genannt, auf dem das Schwein geschlachtet und verarbeitet wurde.
882 g'städ gschdät verwendet man für etwas langsamer, ruhiger  angehen lassen: sei no gschtäd = beruhige dich.
881 Môôsa

Môosa sind kleine Pigmentflecken auf der Haut, Unreinheiten, auch z.B. auf Äpfeln oder Flecken auf der Kleidung

880 verwergla verwergla ist etwas zerknüllen, durcheinanderbringen.

Hier sind alle Begriffe hinterlegt, bitte Anfangsbuchstaben anklicken:

A B D E F G H K L M N O P Q R S T V W Z

und hier hören sie die Glocken der Pankratiuskirche