Jede Woche fragen wir in den Möglinger Nachrichten nach einem alten schwäbischen Wort und bringen in der nächsten Woche die Auflösung. Alle blauen Begriffe sind vertont und können angehört werden.

      [grundsätzliches]   [schwäbische Sprüche] 

hier ist eine schöne und umfassende Beschreibung unseres schwäbischen Landes

mundARTradio
lfd Nr. Begriff Erläuterung
762 Radlrutsch des geit's nägscht Woch'
761 Mendle Das Wort wird abfällig für einen kleinen Menschen gebraucht (Männle) von dem man nicht viel hält – komm her du klei’s Mendle, i pack de glei.
760 Lompaseckl Lompaseckel ist ein derbes schwäbisches Schimpfwort mit einem kleinen Lachen im Hintergrund.
759 Haihaufa Ein Haihaufa ist ein Heuhaufen.
758 dô na / dô nâ

dô na ist die schwäbische kurze Aufforderung  für hier hinunter. Das „a“ wird hier deutlich wie bei „Haus“ ausgesprochen. dô nâ mit weich ausgesprochenem „a“ bedeutet hier hin / hier her.

757 a'gschirra

A‘gschirra nennt man das anschirren, die Pferde einspannen (das Geschirr anlegen). Wenn man sagt, dass man mit dem oder der guat g’schirra ka, kann man mit der Person gut arbeiten, man versteht sich gut.

756 Spüalstoa Der Spüalstoa ist der Spülstein, die Spüle in der Küche von alten Häusern war aus Naturstein oder aber meist aus Kunststein, weil dieser leichter in Form gegossen und poliert werden konnte.
755 Brommhommel A‘ Brommhomml ist eine Brumm-Hummel. Sie brommt halt romm. Jetzt im Frühjahr suchen die Hummelköniginnen  geeignete Plätze für ihre Nester.

Hier sind alle Begriffe hinterlegt, bitte Anfangsbuchstaben anklicken:

A B D E F G H K L M N O P Q R S T V W Z

hier gibt es weitere schwäbische Gedichte und Geschichten 

hier hören sie die Glocken der Pankratiuskirche