Jede Woche fragen wir in den Möglinger Nachrichten nach einem alten schwäbischen Wort und bringen in der nächsten Woche die Auflösung. Alle blauen Begriffe sind vertont und können angehört werden.

      [grundsätzliches]   [schwäbische Sprüche] 

hier ist eine schöne und umfassende Beschreibung unseres schwäbischen Landes

!!!! hier gibt es viele schwäbische Gedichte und Geschichten  !!!!
Unsere Vorfahren haben seit Jahrhunderten schwäbisch geschwätzt und z. T. auch geschrieben. Schwäbisch gehört zu unserer Vergangenheit, es ist ein Kulturgut, das erhalten werden muss. Natürlich hat sich auch der Dialekt in den letzten 100 Jahren stark verändert. Die Aussprache war wesentlich akzentuierter, mit vielen Begriffen aus der Landwirtschaft könnte man heute nichts mehr anfangen. Die Sprache verändert sich laufend mit der gesamten Umwelt und Umgebung.  Seit dem 14.11.2002 haben wir nun über 950 alte schwäbische Wörter in den Möglinger Nachrichten veröffentlicht.  Mit den Breschtleng, also Erdbeeren fing alles an. Es gibt noch aber noch mehr!
lfd Nr. Begriff Erläuterung
980 schiea' sa des geit's nägschte Woch
979  ra Wenn man dô ra sagt,  meint man: hier herunter. Das ist ein tyischer schwäbischer Nasallaut zwischen o und a.
978 Muggabatscher der Muggabatscher ist die Fliegenklatsche
977 gau Gau heißt auf hochdeutsch gehen. I muaß etzt aber gau heißt: Jetzt muss ich aber wirklich gehen
976 verkomma Der isch mir verkomma bedeutet: Der ist mir begegnet
975 folga Wenn die schwäbische Mutter zum Kind sagte, dass es folga soll, meinte sie, dass das Kind gehorchen solle
974 henna'dra Henna’dra wird genutzt für: hinterher, hinterdrein, dahinter
973 Behnelädle Das Behnelädle ist der Bühnenladen. Die Fensteröffnungen im Obergeschoss der alten Bauernhäuser hatten keine Fenster aus Glas. Sie wurden im Winter nur mit Holzläden geschlossen.

Hier sind alle Begriffe hinterlegt, bitte Anfangsbuchstaben anklicken:

A B D E F G H   I J L M N O P Q R S T V W Z

und hier hören sie die Glocken der Pankratiuskirche