Jede Woche fragen wir in den Möglinger Nachrichten nach einem alten schwäbischen Wort und bringen in der nächsten Woche die Auflösung. Alle Begriffe sind vertont und können angehört werden.

      [grundsätzliches]   [schwäbische Sprüche] 

hier ist eine schöne und umfassende Beschreibung unseres schwäbischen Landes

mundARTradio
lfd Nr. Begriff Erläuterung
725 Work-alkololic des geit's nägscht Woch' (des isch natürlich koa schwäbischs Wort, aber was sagt der Schwôb dazu?)
724 schlotza Am bekanntesten ist der Begriff bei „a‘ Viertele schlotza“, mit schlotza verbindet man das langsame genießen, Kinder schlotzen / schlecken gern am Schlotzer, am süßen Lutscher oder am Eis am Stiel.
723 sproata Sproata ist spreiten, verteilen, Mischt sproata. Der Mist aus den Ställen wurde auf den Acker gefahren und dort in kleinen Häufchen abgelagert. Danach wurde er mit der Gabel gleichmäßig in der Fläche verteilt. Seit den 1960er Jahren erledigt dies der Miststreuer-Anhänger.
722 o-a-gnehm o-a-gnehm heißt unangenehm
721 Gealda

A Gealda ist eine große Schüssel, meist aus Blech ( Waschschüssel, Spülschüssel, Backschüssel)

720 des hau’e net dô

des hau'e net dô heißt ganz einfach: Das  habe ich nicht hier dabei.

719 dô-hanna

Dô-hanna heißt ganz einfach hier.

718 Zaia Zaia ist das schwäbische Wort für Zeh und auch für Zehen
717 soichnass Wenn jemand soichnass ist, ist er durch und durch duchnässt und hat keinen trockenen Faden mehr am Leib. Es ist also eine Steigerung von nass.
716 zwirbla

Zwirbla ist ein schwäbisches Wort für drehen. Natürlich wird der Bart gezwirbelt, wenn sich jemand unsicher in der Gegend bewegt, sagt man aber auch, dass der rumzwirbelt.

Hier sind alle Begriffe hinterlegt, bitte Anfangsbuchstaben anklicken:

A B D E F G H K L M N O P Q R S T V W Z

hier gibt es weitere schwäbische Gedichte und Geschichten 

hier hören sie die Glocken der Pankratiuskirche